Wuppertal. Pelerinenviertel. Zum Abschluss der WZ-Serie über Spitznamen ging es in der Auflistung auch um das Pelerinenviertel rings um Franken- und Friesenstraße. Wir hatten aber keine Erklärung für die Entstehung dieses Namens. Die liefern jetzt einige WZ-Leser nach: Wie unter anderem Hans-Joachim Camphausen und Paul Happ berichten, haben... mehr
Wuppertal. Ausdrücke wie Dichterviertel oder Vogelviertel sind den Wuppertalern auch jetzt noch für Straßenzüge in Vohwinkel beziehungsweise am Sedansberg bekannt. Das Chinesenviertel hingegen dürfte kaum noch jemandem etwas sagen. Es sei denn, er kennt sich in der Hatzfelder Historie gut aus. Der Bürgerverein Hatzfeld berichtet auf seiner Internetseite,... mehr
Katernberg. Die Doppelhaushälfte ist nach gängigem Verständnis eine Vernunftlösung, bei der sich der Wunsch nach dem Eigenheim kostengünstig erfüllen lässt. Eine Art doppelte Doppelhaushälfte schufen die Wuppertaler ungewollt, als sie das „Briller Schloss“ in die Welt setzten. Denn zum Schloss gesellte sich ein Schlösschen, das seinerseits eine Art... mehr
Elberfeld. „Chen“ und „lein“ macht alles klein. Dabei ist die Wortkreation für Elberfelds „Schätzken“ in Sachen Gesundheit, das Kapellchen, durch mehrfache Verniedlichung wahrhaft göttlich. Denn zunächst einmal ist eine Kapelle nur Teil eines großen Kirchengebäudes oder ein eigenständiges, aber kleines Bethaus. Dann leitet sich die Ur-Kapelle über den... mehr
Wuppertal. Die längste Straße Wuppertals? Das war jahrelang die Bendahler Straße. Als dort noch das Gefängnis untergebracht war, machte sich mancher Zeitgenosse auf in diese Straße – und kehrte erst nach Jahren zurück. Was die in der Stadt vergebenen Spitznamen angeht, wartet Wuppertal mit vielen Besonderheiten auf.
Es gibt aber natürlich... mehr
Elberfeld. Schneewittchen und Rapunzel – zwei Damen, drei Gemeinsamkeiten: Sie sind beide bildhübsch, in der Märchenwelt zu Hause und haben einen sagenumwobenen Bezug zur Schwebebahnstation Ohligsmühle. Während nur ein paar Meter weiter, hoch über der B7, ein 190 Tonnen schwerer Kleiderbügel für Riesen hängt.
Spitznamen haben gerade an diesem... mehr
Heckinghausen. Kahl war der Hügel, übersäht von traurigen Stümpfen. „Nur dieser eine, einzige Baum stand da noch“, sagt Günter Dusend, „der war weithin sichtbar.“
Ein seltsamer Anblick sei das gewesen, berichtet der Heckinghauser. Doch es waren auch seltsame Zeiten, damals, in den Vierziger Jahren. Der Zweite Weltkrieg hatte sein... mehr
Barmen. Quo vadis, Alter Markt? Als sich diese Frage nach der Jahrtausendwende stellte, hatte sie nichts mit spätrömischer Dekadenz zu tun, sondern mit einem einstimmigen Ratsbeschluss auf Vorschlag der CDU: Wie wäre es mit einem neuen Namen für den frisch umgestalteten Barmer Stadtplatz? Kurt Drees als ebenso angesehener... mehr
Wuppertal. Heute würde man ihn wohl einen Investor nennen, jenen Gustav Blau, den aus Berlin stammenden Bauunternehmer und Grundstückspekulanten, der einem Wohnquartier in Cronenberg seinen Namen gab.
Genauer gesagt, die Cronenberger gaben dem heute dicht bebauten Wohngebiet an der Solinger Straße gegenüber dem Friedhof den Namen „Blau-Stadt“. Und die... mehr
Kiesberg. Valerianella locusta – der bergischen Mentalität stünde es nicht gut zu Gesicht, wenn sie ein Wuppertaler Bauwerk mit so einem sperrigen Namen belegen würde. Rapunzel klingt da viel gefälliger. So heißt landläufig der Gewöhnliche Feldsalat und nach ihm eine Märchengestalt der Brüder Grimm. Auch ein Wuppertaler Turm... mehr
Wuppertal. In Zeiten von Mega und Giga hat die Zahl 1000 ausgedient, zumindest als Symbolträger für Großmannssucht. Dass man einst anders kalkulierte, belegt allein der Begriff vom „Tausendjährigen Reich“. In seine unselige Ära fällt der Bau eines gewaltigen Klotzes, den Wuppertaler das „Haus der 1000 Zimmer“ tauften.
Ganz so... mehr
Wuppertal. Es gibt Spitznamen, die sind in aller Munde und trotzdem muss lange nachgedacht werden, bevor klar wird, woher dieser Spitzname eigentlich kommt. Das ist beim Ölberg völlig anders. Dass das Quartier im südlichen Teil der Nordstadt so heißt, weil die Menschen dort selbst in den 20er Jahren ihr Licht... mehr
Elberfeld. Der Baldachin. Sinnbild für Macht, Würde und Reichtum. Herrscher,
die Wert auf eine entsprechende Performance legten, nahmen seit dem
17. Jahrhundert gerne unter derartigen Zierdächern Platz. Eine
Tradition, die es bis ins Elberfelder Verwaltungshaus schaffte – Mitte
der 1990er Jahre. Dort saß ein Abteilungsleiter des Bau-Ressorts an
seinem Schreibtisch, während unter der Decke... mehr
Unterbarmen. Es ist lange her, aber die alten Wuppertaler Schwimmer wissen es noch: Wer früher zum Freibad Bendahl wollte, und dabei die Talachse überquerte, kam zwangsläufig am damaligen Wuppertaler Gefängnis vorbei. Der stand seinerzeit mehr oder weniger direkt neben der Wicküler-Brauerei und gleich dem Landgericht gegenüber. Und weil... mehr
Wuppertal. Könnte man mit erhitzten Gemütern heizen, wären die Anlieger der Neumarkt-, Kasino-, Herzog- und Friedrich-Ebert-Straße ein für alle Mal ihre Heizkosten los – sorgte die Schnittstelle besagter Verkehrsadern doch jahrelang für erbitterte Diskussionen.
„Die einen wollen den Kreisel, die anderen die Ampel“, berichtete die WZ noch im Mai... mehr

